Luzern entwickelt sich immer mehr zum Mekka des Schweizer Boxens, Junioren Schweizermeister und auch Schweizer Meister im Schwergewicht werden beide vom Box Club Bajrami gestellt

In den Medien

Die Luzerner Zeitung titelt im März 2013  Boxszene geht neue Wege  und berichtet über den Box Club Bajrami, den Erfolg seiner Schüler und speziell Junioren Schweizer Meister Atitila Varga. Im Artikel wird besonders die enorm wichtige Rolle der Bajrami Box Schule  im Aufbau der Boxtalente von morgen herausgehoben.

Boxen ist ein Kampfsport, bei dem sich zwei Personen derselben Gewichtsklasse unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen. Mit seiner enormen Kampferfahrung kann euch Tefik noch einiges beibringen. Boxen in Luzern bietet Fitness und Spass auf höchstem Niveau.

Boxen sieht sich zur Zeit in einem hoch, es ist komplex, macht eine super Figur und vor allem, macht Spass – kommt doch einmal in eines unserer Probetraining in den Box Club Luzern Bajrami

Boxen in Luzern mit Tefik Bajrami dem amtierenden Schweizermeister im Cruisergewicht ist etwas vom besten, was die Schweiz zu bieten hat. Die Boxschule Bajrami ist bestens ausgerüstet und du wirst bald sehen und spüren, dass es der ganze Körper ist der 100% gefordert wird. Boxtraining gehört zu den anspruchvollsten Trainings im Kampfsport und dies nicht nur seit Rocky.

Das perfekte Fitness-Training

Was haben Muhammad Ali, Mike Tyson, David Haye und die Klitschko Brüder gemeinsam?

Alle sind erfolgreiche Profi-Boxer. Ausserdem hatten / haben alle eine Top-Figur. Und das nicht ohne Grund, Boxen ist das perfekte Fitness-Training. Um im Boxring erfolgreich zu sein braucht man viel Kraft, Kondition, Schnelligkeit und Hirnschmalz. Wir finden daher ein guter Grund Boxen einmal auszuprobieren!

Beim Boxen wird der ganze Körper trainiert.
Fast alle Muskelgruppen werden beansprucht, das Herz-Kreislauf-System gekräftigt und zusätzlich wird Ausdauer, Koordination und Reaktionsvermögen verbessert. Aggressionen können hervorragend abgebaut werden. Nicht nur eine gute Muskulatur ist das Resultat sondern wird auch taktisches und strategisches Denken geschult.

Beim Boxen kommt es auf eine saubere Technik an, je besser die Technik, desto härter das Training. Die Power beim Schlag kommt nicht nur aus den Armen, sondern viel mehr aus der Hüfte. Jeder Schlag erfordert sehr viel Körperspannung.

Zum Techniktraining kommt dann noch Kraft- und Konditionstraining, damit man nicht schon nach einer Runde mit seinen Kräften am Ende ist. Beim Boxen verbrennt man sehr viele Kalorien und legt so die verborgensten Muskeln frei. Deshalb haben Boxer auch eine extrem definierte Figur. Ring frei!.

“The heart of the study of boxing is to have natural instinct resemble the dragon.”

~Wang Xiang Zhai

Aller Anfang ist schwer

Als Anfänger in der Boxschule Bajrami lernt man zunächst die verschiedenen Schlagbewegungen kennen: der Jap, Cross, Hook und Uppercut. Der Jap ist ein gerade geführter Schlag mit der Führhand. Der Cross wird diagonal geführt und mit dem stärkeren Arm geschlagen.

Ständiges Schlagen und die Arme oben halten braucht viel Kraft. Die Basis liegt in einer ausdauernden Schultermuskulatur. Dafür trainieren Boxer am Speedbag. Die Ellenbogen sind dabei fast auf Schulterhöhe und die Fäuste kreisen vor dem Körper umeinander. Wer das mal ausprobiert hat, merkt schnell wie die Schultern ermüden. Um Reaktionsvermögen und Schlagkraft zu verbessern, werden Pratzen verwendet. Der Trainer hält diese gepolsterten Kissen, die den Gegner simulieren, mit den Händen hoch und schult günstige Schlagfolgen sowie Ausweichbewegungen. Solche Kombinationen werden immer wieder eingeübt, um die Bewegungen zu automatisieren. In einem Kampf hat man nämlich selten die Gelegenheit, lange darüber nachzudenken, was man als nächstes machen will. Damit werden die natürlichen Reflexe in die richtigen Bahnen gelenkt. Sobald man eine Lücke in der Deckung des Gegners entdeckt, wird automatisch die passende Schlagfolge abgespult.

Deckung

Ebenso wichtig wie die richtige Schlagtechnik ist eine gute Deckung. Wer will schon ständig Schläge einstecken wie Rocky Balboa. Deshalb gilt: Nach jedem Schlag werden die Arme direkt wieder in die Deckung zurückgenommen. Eine Hand sollte immer am Kinn bleiben und den Kopf schützen. Ansonsten ist man zu offen und läuft Gefahr hart getroffen zu werden.

Richtige Ausrüstung

Für ein ordentliches Boxtraining braucht man einen Sandsack, Boxhandschuhe, Bandagen, Pratzen und für das Konditionstraining eventuell ein Springseil. Seilspringen ist eine der effizientesten Arten seine Ausdauer zu trainieren.

Der Begriff des Boxens geht zurück auf die Worte „ta box“, die soviel wie prügeln oder schlagen bedeuteten. Hieß es aber „with box“ bedeutete es, mit den Fäusten schlagen. Der Begriff Boxen soll somit seit 1519 im englischen Sprachgebrauch verankert sein. Er galt als Teil des Ringens, der herausgelöst wurde und sich verselbständigte

Fairness

In einem Boxkampf sind nur Schläge erlaubt, die mit der geschlossenen Faust ausgeführt werden. Jegliche Benutzung eines anderen Körperteils (beispielsweise des Fußes, der Innenhand etc.) wird nicht als Zähler anerkannt und muss vom Ringrichter als Foul gewertet werden und zur Ermahnung, zu Punktabzügen oder im schlimmsten Fall zur Disqualifikation führen. Ein regulärer Schlag ist dann ausgeführt, wenn der Treffer auf der Vorderseite des Kopfes, des Halses, des gesamten Korpus bis zur imaginären Gürtellinie am Bauchnabel oder auf den Armen landet. Schläge unter die Gürtellinie sind verboten, sie gelten als Foul und führen zum Punktabzug. Außerdem werden Treffer auf die Arme oder auf den Handschuh von den Punktrichtern nicht als Zähler gewertet, da ein derartiger Schlag als blockiert gilt.

Genormter Boxring

Der Boxring ist quadratisch und hat eine Kantenlänge zwischen 16 und 24 Fuß (488 bis 732 cm). Die Kantenlänge eines Standard-Boxrings beträgt 20 Fuß (610 cm). Der Kampfbereich wird von drei oder vier Seilen umspannt, die jeweils drei bis fünf Zentimeter stark sind und in den Höhen 40 – 80 – 130 Zentimeter (bei drei Seilen) oder 40 – 75 – 105 – 135 Zentimeter (bei vier Seilen) hängen. Der Bodenbereich außerhalb der Seile muss mindestens 50 Zentimeter breit sein. Der Ringboden ist elastisch und mit einer Zeltplane bespannt. In den Ringecken befinden sich Eckpolster, von denen eines rot, eines blau und zwei weiß sind. Das Wort „Ring“ in Boxring kommt von dem Ring/Kreis, den die Schaulustigen um die Kämpfer bilden, und existiert in dieser Bedeutung im Englischen seit dem 14. Jahrhundert.

Regeln

Ein Kampf wird normalerweise in drei Runden von je drei Minuten Länge ausgetragen, zwischen den Runden jeweils eine Minute Pause. Es entscheidet die Anzahl der Treffer. Ein Treffer wird anerkannt, wenn mindestens drei der fünf Punktrichter einen Schlag innerhalb einer Sekunde als Treffer anerkennen. Dies geschieht durch Eingabe in einen Computer. Dieser wertet die Eingaben aus und zeigt die Treffer an. Dieses System soll die Urteile nachvollziehbarer machen und Manipulationen einschränken. Das Tragen eines Kopfschutzes, Zahnschutzes, Tiefschutzes (Männer), Brustschutzes (Frauen) und eines ärmellosen Oberteils ist bei Amateurboxkämpfen Pflicht.